2. März 2012    

JF Kinderkrippe – Woche 27.02 – 02.03.2012

Liebe Eltern,

So oft wie in dieser Woche, konnten die Babys schon lange nicht mehr spazieren gehen. Wir konnten dank dem herrlichen Wetter jeden Tag einen Spaziergang mit den Kinderwagen durch das Quartier machen. Mit den älteren Babys machten wir auf dem Spielplatz Laufübungen. Das unebene Gelände ist eine echte Herausforderung, wenn man noch nicht so lange gehen kann. Auch haben sie noch nicht entdeckt, dass man bei ansteigendem Gelände leicht nach vorne geneigt gehen muss. Sonst fällt man dauernd auf den Popo. Zum Glück tragen sie in diesem Alter noch Windeln, so haben sie wenigstens ein Polster wenn sie sich unfreiwillig setzen.

Da die Smilys noch sehr individuelle Schlafzeiten haben, wurde abgewechselt. So konnte jeder schlafen, wann er wollte und alle Kleinen, die wach waren, wurden mitgenommen. Eine Mitarbeiterin blieb in der Krippe. Sie war für die schlafenden Kinder zuständig,
so konnten die Babys nach dem Aufstehen entspannt spielen oder eine Mahlzeit essen.

Die grösseren Babys durften malen, mit dem Zelt spielen und einige neue Erfahrungen mit dem ersten „Verstecken“ machen. Dazu nimmt man ein grosses, feingewobenes Tuch, das man dem Kind über den Kopf legt (das Kleine ist versteckt und ich rufe „gugus“ ). Sobald das Baby das Tuch vom Kopf gezogen hat und ich Blickkontakt mit ihm aufnehmen kann, freue ich mich und begrüsse es mit einem freudigen „dada“. Falls sie das Spiel zu Hause machen wollen, hier ein Tipp. Das zu verwendende Tuch soll leicht und fein gewoben sein, so dass ihr Baby auch hindurchsehen kann. So muss niemand Angst haben und sie können ein leichtes Tuch besser herunterziehen.

Auch die Smarties machten jeden Tag Spaziergänge oder sogar kleine Ausflüge. Am Montag konnten wir auf dem Spielplatz im Wald ein Eichhörnchen durch die Äste turnen sehen. Da es so schnell unterwegs war, bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich alle Kinder gesehen haben. Als wir in der Krippe zurück waren, kam der Kasper noch zu Besuch. Er brachte den Kindern neue Namens- oder Platzschilder mit. Jeder durfte sich sein eigenes Bild aussuchen. Nun wissen auch diejenigen, die noch lange nicht lesen können, wo ihre Zeichnungen, Finken, Zahnbürsten etc. hingehören. Falls Sie, liebe Eltern noch nicht wissen sollten, für welches Bild sich ihr Kind entschieden hat, fragen sie bitte nach.

Am Dienstag und am Freitag fuhren die Smartis mit dem Tram bis zur Haltestelle „Rigiblick“. Etwas unterhalb befindet sich ein grosser Spielplatz mit verschiedenen Rutschbahnen, Wippen und einer riesigen Wiese, auf der man herumtollen kann. Die Schuhe werden momentan etwas schmutzig, wenn man aber sieht, wie viel Freude es den Kindern macht herumzurennen, nimmt man das bisschen Schmutz gerne in Kauf.

Auf dem Spielplatz haben wir auch mal die Gelegenheit, den Kindern, die sich gerne von der Gruppe entfernen, oder die nicht mitlaufen wollen, ihren Willen zu lassen. Da das ganze Areal von einem stabilen Zaun umgeben ist, kann ihnen nichts passieren. Es ist eine neue Erfahrung, wenn man plötzlich glaubt, man sei alleine auf der Wiese. Natürlich behalten wir auch in solchen Momenten die Kinder im Auge (manchmal merken sie dies selbst nicht). So lernen sie die Grenzen kennen und machen die Erfahrung, was geschieht, wenn man zurückbleibt.

Auch im Irchelpark waren wir spazieren. Das Eis auf dem Teich ist schon fast geschmolzen und die Enten schwimmen wieder herum. Wir sangen ihnen „alli mini Äntli“ vor und machten die entsprechenden Bewegungen zum Lied. Auch mussten wir noch Tannenzapfen und Steine sammeln. Wer weis, was wir daraus basteln werden?

Für unser Gruppenthema blieb uns diese Woche nicht so viel Zeit, da wir oft draussen waren. Die ersten Ganzkörperbilder wurden gemalt und hängen bereits an den Wänden. Nächste Woche werden wir mehr Zeit damit verbringen, die Körper auszumahlen und zu verzieren. Lustig ist es auch zu beobachten, wie die Kinder die Benennung der verschiedenen Gesichts- und Körperpartien auf Englisch und Deutsch lernen. Es bereitet ihnen keine Mühe zu wissen, mit welcher Erzieherin welche Sprache gesprochen werden muss.

Sheila hat ihnen auch die Texte unserer englischen Lieder aufgeschrieben. Kopien können bei Angela oder Sheila bezogen werden, damit sie auch zu Hause üben können.

Nun wünschen wir allen Eltern und Kindern ein schönes Wochenende mit viel Sonnenschein

Diana, Monica und das ganze JoyFactory-Team

P.S. Alle Eltern werden gebeten, ihre Schuhe in der Garderobe gleich nach der Glastüre auszuziehen. Im schwarzen Schuhkasten im Eingangsbereich finden sie immer Finken oder Filzpantoffeln. Danke.

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am Flughafen